Rumpelstilzchen

Ein Märchen nach den Brüdern Grimm
Der Steuereintreiber möchte gerne die fällige
Steuer beim Müller einkassieren. Doch dieser kann
nicht zahlen, zumindest noch nicht. Denn seine
Tochter lerne gerade die Kunst Stroh zu Gold zu
spinnen. Doch der Steuereintreiber verlangt eine
Probe dieser seltenen Kunst. Also lassen die zwei
Männer die Müllerstochter alleine.
Weinend sitzt das unglückliche Mädchen vor
dem Spinnrad. Da taucht plötzlich ein kleines
Männchen auf und bietet ihr seine Hilfe an. Im
Gegenzug fordert er ihre Halskette. Bärbel nimmt
die Hilfe dankend an und schon verwandelt sich
ein Bündel Stroh in Gold. Der Steuereintreiber ist
begeistert und nimmt sogleich das Mädchen mit,
denn auch der König leidet unter großen
Geldsorgen.
Auf dem Schloss angekommen, muss Bärbel
gleich das nächste Bündel Stroh zu Gold machen.
Und wieder erscheint das Männlein und hilft ihr für
ein Ringlein. Als der König das neue Gold sieht,
ist er so begeistert, dass er verspricht, Bärbel zu
heiraten, wenn sie auch das letzte Bündel zu Gold
spinne. Bärbel muss ein letztes Mal die Hilfe des
Männleins annehmen, der nun das erste Kind von
Bärbel beansprucht. Sie willigt aus Not ein.
Pünktlich nach der ersten Geburt erscheint das
Männlein wieder, um das versprochene Kind zu
holen. Bärbel weint schrecklich. Da erbarmt sich
Rumpelstilzchen und gibt ihr drei Tage Zeit,
seinen Vornamen zu erraten. Nur dann dürfe sie
ihr Kind behalten.

16. + 17. Dezember um 15.00 Uhr in der Stadthalle Bad Godesberg